Woke up in paradise | Travel Diary

Acht Monate ist sie inzwischen her, die fabelhafte Thailand Reise die ich mit meiner Schwester angetreten habe. Situation vor neun Monaten: Simone völlig fertig von ihrem ersten Job nach der Uni, ich leicht deprimiert nach einem mäßig spaßigen Sommersemester. So haben wir kurzerhand beschlossen, dass nur mehr ein Tapetenwechsel unsere Gemüter etwas aufmuntern kann. Und wenn schon ‚weg‘, dann gleich so richtig weit. Gesagt, getan! Zur Urlaubsplanung blieben uns dann weitere vier Wochen, in denen wir letzte Besorgungen gemacht und uns vor allem mit der Routenplanung beschäftigt haben.

Und bald war es soweit, 1. September 2014 und der Flieger ging Richtung exotisches Asien. Für mich war das der erste Backpacker Urlaub meines Lebens, und somit ein Sprung ins kalte Wasser. Als Fazit kann ich sagen: es war ein Traum! Nach elf Stunden Flug hat uns eine völlig andere Welt erwartet, als man es hier in Europa oder den USA gewohnt ist. Leichter Kulturschock, klar! Aber darüber hinaus auch faszinierend, beeindruckend und irgendwie erfrischend. Ich denke unglaublich gerne an diesen Urlaub zurück, weil er geprägt war von Abenteuern und neuen Eindrücken.

Bangkok, Ayutthaya, Lopburi, Chiang Mai, Phuket, Koh Samui, Kho Pha-ngan und Kho Phi Phi. Das sollten nach und nach unsere Stationen sein. Und nicht nur, dass ich das Land und die Menschen auf besondere Weise kennengelernt habe, darüber hinaus habe ich auch tatsächlich sehr viel über mich selbst erfahren. Dass ich mich relativ unwohl dabei fühle mir mit zwei anderen Menschen einen Roller zu teilen, dass ausschliesslich mit dem Löffel zu essen doch überraschend angenehm ist, dass nur zu zweit durch ein ganzes Land zu reisen ein ganz besonderes Gefühl von ‚frei sein‘ mit sich bringt und vor allem dass es genau dieses Abenteuer war, dass ich in diesem Moment gebraucht habe. Und definitiv, dass ich mich mit genau dem richtigen Menschen auf diese Reise begeben habe.

Wir haben wunderschöne Orte gesehen, darunter aber auch unspektakulärere Städte und auch ganz abartige Fleckchen im Innersten von Bangkok. Aber Simone meinte mal zu mir, dass man an jedem Ort dieser Erde glücklich sein kann, eben weil es weniger auf die Umgebung und mehr auf einen selbst und seine Gesellschaft ankommt. Und Tatsache, inzwischen verstehe ich, dass sie recht hat und von Zeit zu Zeit nicht nur älter sondern tatsächlich auch weiser geworden ist.

Love, Raphaela ❤

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