So let your heart be your compass and follow it wherever it may go | Life

„Wo siehst du dich in fünf Jahren?“ Eine Frage, die mir relativ häufig gestellt wird. Und ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich als Reaktion darauf ganz panisch werde und einen möglichst eindrucksvollen Lebenslauf runterrattern möchte. Wie das man automatisch mit „Uhrwerk Orange“ auf die Frage „Was ist dein Lieblingsfilm?“ antwortet. Sowas ist meiner Meinung nach einfach immer gelogen und nur der klägliche Versuch so intellektuell wie möglich zu wirken. Fakt ist, ’10 Dinge, die ich an dir hasse‘ ist einfach nur ein fabelhafter Film!

Also wo sehe ich mich wirklich in fünf Jahren? Ich habe unendlich viel darüber nachgedacht und Tatsache ist, ich habe absolut keine Ahnung. Wirklich so überhaupt gar keine. Ich weiß literally nichtmal wo auf diesem großen Planeten ich mich dann befinden werde. Und ich frage mich auch: muss ich das? Ich hoffe nicht. Denn ich verstehe nicht recht, was mir stundenlanges Pläneschmieden auf einem Whiteboard bringen soll. Ich persönlich bin großer Fan davon, genau das zu tun was mich glücklich macht. Und offensichtlich kann man nicht sein komplettes Leben so führen, aber einen Großteil davon eben schon. Und jede Sekunde die wir haben ist irgendwie zu kostbar, um etwas zu tun was man eigentlich gar nicht tun möchte.

Und ja, mir ist durchaus klar, dass das eine sehr spezielle Art zu leben ist, mit der ich auch ziemlich oft anecke bei meinen Mitmenschen. Aber genau so habe ich für mich beschlossen, das ich die Zeit gestalten will die mir in diesem Leben gegeben ist.

Damit befasse ich mich inzwischen seit gut einem Jahr sehr ausgiebig und finally habe ich mir ein Tattoo stechen lassen, dass mich jeden Tag von jetzt bis ewig genau daran erinnern soll. Ich lasse mich viel zu oft von der Meinung und der Kritik anderer stressen und beeinflussen und erwische mich dabei, wie ich meine eigenen Wünsche unterordne um einem allgemeinen Schema zu entsprechen. Und das ist schrott. Wirklich das dümmste was man machen kann. Denn am Ende des Tages kommt es irgendwie nur auf dich an…

Love, Raphaela ❤

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